Notfalldose: alle wichtigen Informationen für (Ihre) Retter

Immer mehr Menschen haben zu Hause einen Notfall- und Impfpass, Medikamentenplan, eine Patientenverfügung, usw. Nur ist es für Retter meist unmöglich herauszufinden, wo diese Notfalldaten in der Wohnung aufbewahrt werden.

Die Lösung steht im Kühlschrank.

Ihre Notfalldaten kommen in die Notfalldose und werden in die Kühlschranktor gestellt. Nun haben sie einen festen Ort und können in jedem Haushalt einfach gefunden werden!

Eine Vorgehensweise, die auch im Ausland schon sehr erfolgreich ist. Sind die Retter bei Ihnen eingetroffen und sehen auf der Innenseite Ihrer Wohnungstür und dem‚ Kühlschrank den Aufkleber “Notfalldose“, so kann die Notfalldose umgehend aus Ihrer Kühlschranktür entnommen werden und es sind sofort wichtige und notfallrelevante Informationen verfügbar.

Nicht jedem gelingt es in einer Notfallsituation Angaben zum Gesundheitszustand und anderen wichtigen Details zu machen. Auch kann es sein, dass in einer solchen Stress-Situation ein wichtiges Detail vergessen wird zu beschreiben – einmal ganz abgesehen bei Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit. Die Informationen in der Notfalldose sind auch eine große Hilfe für Angehörige, Freunde und Bekannte. Auch sie sind in einer Notfallsituation unter Stress und reagieren mitunter ganz unterschiedlich.

Darüber hinaus ist die Notfalldose für jeden Haushalt eine sinnvolle Vorsorgemaßnahme.

Wie die kleine grün-weiße Plastikdose im häuslichen Kühlschrank eine lebensrettende Wirkung entfalten kann darüber informieren die Seniorenlotsen Rödermark ab sofort interessierte Bürger. Das Prinzip der ,,Notfalldose“ stellten die Lotsen kürzlich bei einem Info-Nachmittag im Caritas-Franziskushaus vor.

Interessierte Bürger können die Notfalldosen bei den Seniorenlotsen Rödermark für 2,50 Euro pro Stück erwerben und sich die Handhabung erklären lassen: Dienstags 15 bis 17 Uhr im Büro der Seniorenlotsen im Franziskushaus in Urberach, Ober-Rodener Straße 18-20, oder nach Absprache unter 0152 36374664

Presse: Offenbach-Post vom 11.07.2019